Stress mit MMA Training bekämpfen

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Stress ist in unserer Gesellschaft ein allgegenwärtiger Einfluss mit dem sich früher oder später jeder auseinandersetzen muss. Dafür ist es vor allem wichtig ihn erstmal zu verstehen. Er ist zunächst eine ganz natürliche Reaktion unseres Körpers auf eine oder meistens mehrere Herausforderungen und lässt sich evolutionsbiologisch erklären. Damals war und ist es teilweise immer noch, überlebenswichtig sich bei Gefahr mobil zu machen. Wir bereiten uns auf eine der beiden grundlegendsten Reaktionen vor. Kampf oder Flucht. 

Beim ersten Aufkommen von Stress wird der Körper in Höchstform versetzt. Puls und Blutdruck steigen, die Sinne werden geschärft und wir reagieren viel schneller und unmittelbarer auf äußere Reize.95% Prozent der gesamten Menschheitsgeschichte lebten in einer Umwelt in der es unerlässlich war, schnell in diesen Zustand versetzt zu werden. Wilde Tiere sowie Kämpfe mit verfeindeten Stämmen erforderten unsere sofortige Bereitschaft zu kämpfen oder zu fliehen.Was früher vom großen Nutzen war ist heute meistens eine eher unangebrachte Maßnahme.

Unsere Umwelt hat sich in den letzten 5% unserer Geschichte so stark verändert, dass kämpfen oder flüchten kaum noch gefragt ist, aber unsere Evolution sich in der kurzen Zeit nicht darauf einstellen konnte. Heute sind die größten Herausforderungen die uns in Stress versetzten die im Job oder der Familie. Selbstverständlich sind gerade da unsere grundlegenden Reaktionen besonders fehl am Platz und werden deshalb unter zusätzlicher Anstrengung zurückgehalten. So hat der psychisch geladene Mensch meist kein Ventil mehr, um diese Anspannung wieder abzubauen. Der Körper gerät in einen dauerhaften Alarmzustand – die Folgen können bis hin zu ernsthaften organischen Erkrankungen führen. Die versteckte aber gute Nachricht ist das Stress an sich keine negative Tendenzen mit sich bringt. Es liegt an uns wie wir mit ihm umgehen bzw. ihn verarbeiten. 

Demzufolge ist „Stress bekämpfen“ zwar eine schöne Überschrift aber auf im MMA geht es vielmehr darum ihn zu nutzen. Zu lernen ihn gewinnbringend anzuwenden. Während des Trainings wird er ganz natürlich aufgebraucht. Kämpfen ist wie gesagt eine der Grundrichtungen in denen er aus uns herausfließt. Stellen sie sich einfach mal vor wie sie nach ein paar harten Runden vollkommen erschöpft am Boden liegen und langsam wieder zu Atem kommen. Ist da irgendwo Stress zu erkennen? 

Schon von Beginn vermeiden wir so das anstauen von Stress indem wir ihn nach außen tragen. Sobald dieser Kanal einmal durch regelmäßiges Begehen klar gewahrt ist fällt es leicht im Alltag neu einströmenden Stress zu erkennen. Ich kann ihn mir dann entweder zunutze machen indem ich mit erhöhter Aufmerksamkeit meine Aufgaben erledige oder ihn guten Gewissens für mein nächstes Training zurückstellen. 

Wir lernen also tatsächlich nicht Stress an sich sondern seine negative Manifestation zu bekämpfen. Kampfsport gibt uns Gewissheit. Egal was auf uns zukommt; Ich kann damit umgehen!Nehmen wir einen Kampf als extremes Beispiel. Stress pur. Eine Gefahrenquelle wie sie klarer nicht sein könnte. Entweder ich nehme den damit verbundenen Körperlichen Effekt an, profitiere von meiner veränderten Wahrnehmung oder ich verliere. Punkt. 

Natürlich ist es hier leichter den Stress willkommen zu heißen weil meine evolutionäre Reaktion ein geeignetes Ventil findet. Doch wenn ich die

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